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Faszination GEIGER Kawasaki SP12 PDF Drucken
Geschrieben von TechAd   
Dienstag, 12 September 2006
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Geht es um flotte Rundenzeiten, schnelle Motorräder und exklusive Umbauten rund um die Marke Kawasaki, gehört der Name Geiger zu den Top-Adressen. Seit jeher ist Michael „Chico“ Geiger mit dem „Flying K“ verbunden. Der Wörther verpasst den grünen Träumen von der Stange einen ganz individuellen Touch. Die wirkliche Passion von Michael Geiger ist aber die ohnehin schon sehr schnelle Kawasaki Ninja ZX-12R....

Der Hypersportler im Programm wurde im Laufe der Jahre dank konsequenter Modellpflege immer weiter verbessert, ist also schon im Serientrimm eine echte Granate. Gerade die sportlichen Talente reizen Michael Geiger an der Zwölfer, um sie fit für den Racetrack zu machen. Das stabile  Fahrwerk, der bärige Motor und die damit verbundenen gewaltigen Fahrleistungen bieten beste Grundvoraussetzungen für Top-Performance. Das Ergebnis eingehender Tuner-Arbeit sind schließlich echte Power-Racer, im Renntrimm oder mit Straßenzulassung.

So ist die Geiger-Variante SP12-R konsequent auf Racing getrimmt.
Dazu gehört natürlich, erst einmal Gewicht abzuspecken. Gerade mal 217 Kilogramm drückt die Maschine auf die Waage. Ein fantastischer Wert im Hinblick darauf, dass eine serienmäßige ZX-12R 249 Kilo wiegt. Rennverkleidung, Rennauspuff sowie das Einsparen nahezu aller StVZO-Anbauteile wie Blinker etc. helfen da ordentlich mit. Doch Gewicht sparen allein ist nicht genug. Auf der Rennstrecke ist zudem messerscharfes Handling gefragt. Dank einer neuen Gabelbrücke mit geändertem Offset und weiterem Feintuning verändert Chico Geiger die komplette Geometrie der Zwölfer. Und verleiht ihr damit Flügel. Flink wieselt die Maschine ums Eck, die breiten Lenkerhälften erlauben schnelle Richtungswechsel.
Sicherlich kann die SP12-R nicht mit einer ZX-10 R und schon gar nicht mit der superagilen ZX-6R im engen Kurvengewirr mithalten, doch der Gewinn an Handlingqualitäten ist überwältigend.

Doch die SP12-R zeichnet sich nicht nur durch ihr verbessertes Einlenkverhalten, sondern auch durch ihre hohe Zielgenauigkeit aus. Grip am Hinterrad ist dank der gelungenen Positionierung der Hinterradschwinge ebenfalls in hohem Maße vorhanden – und auch nötig. Denn je nach Wunsch kann Chico Geiger noch das ein oder andere, sauber abrufbare Pferdchen in den eh schon reichlich bestückten Stall der Zwölfer leiten. 190 PS Spitzenleistung und mehr sind drin, ganz nach Gusto des Kunden.

Sei noch erwähnt, dass der Meister selbst beherzt am Kabel zieht. In der Open-Extreme-Klasse ist Chico Geiger mit seiner SP12-R sehr erfolgreich unterwegs. Wem also der Sinn nach mächtig Qualm und sehr guter Performance auf einer abgesperrten Piste steht, der ist mit der R-Version aus Geigers Tuningschmiede bestens bedient.

Wer seine getunte Zwölfer dagegen auch im öffentlichen Straßenverkehr bewegen will, der sollte einen Blick auf die SP12-S werfen. Komplett zulassungsfähig und mit TÜV-Segen bringt sie mit 228 Kilogramm satte 21 Kilogramm weniger auf die Waage als das Serien-Bike. Und wartet mit einer Vielzahl edler Anbauteile auf. Egal, ob feine Micron-Auspuffanlage, eine von Geiger selbst entworfene und sehr wirkungsvolle Verkleidung, Superbike-Lenker oder Lenkungsdämpfer, alle Details verdeutlichen den hohen technischen Anspruch.

Das Hauptaugenmerk lag auch hier auf dem Handling des Motorrads.
Eine ebenfalls modifizierte Gabelbrücke nimmt posiviten Einfluss auf Geometrie und Fahrverhalten: leichteres, präziseres Einlenken, höhere Ziel- genauigkeit am Kurvenausgang und Stabilität in der Mittellage sind die Vorzüge dieses Setups. Mit Hilfe des sehr bequemen und breiten Superbike- Lenkers wird die Zwölfer zu einer kurvengierigen, hochpräzisen Spaß- maschine.Dennoch bleibt die SP12-S ein „geräumiges“ und bequemes Motorrad, mit dem sich beherzt und locker über Landstraßen aller Art ballern lässt. Wer einen Komplettumbau möchte, der erhält unter anderem ein auf das Fahrergewicht angepasstes Wilbers-Fahrwerk, die bereits erwähnten Geometrie- modifikationen, die Maßverkleidung sowie einen Power-Commander, der dank Chicos Abstimmung das Ansprechverhalten nochmals verbessert. Damit wird die SP12-S zum Landstraßen- brenner par excellence.Eines ist sicher: Egal, welchen der beiden heißen Feger man auch favorisiert, unterm Strich kommt immer ein höchst fahrdynamisches Motorrad dabei heraus, das sich vor ultrasportlichen Supersportlern nicht verstecken muss und dennoch – für ein Sportmotorrad – ein hohes Maß an Komfort bietet.
Nicht zu vergessen der Hightech-Touch, der über den beiden Versionen schwebt und sie zu den Cruise-Missiles der Motorradszene macht.

 

Auszug des Berichts auf www.SP12.com
Quelle:GOOD TIMES Kawasaki MagazinHerbst 2005

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 11 März 2007 )
 

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